Am Samstag, den 11. April, führte die Freiwillige Feuerwehr Berglen eine umfangreiche Hauptübung im Sandwerk Hößlinswart durch.

Angenommen wurde ein komplexes Einsatzszenario mit mehreren parallelen Schadenslagen: Eine Person war in einem Förderband am Sandsilo eingeklemmt,

zudem kam es zu einem Unfall mit einem Baufahrzeug, unter dem eine weitere Person eingeklemmt wurde. Zusätzlich wurde ein Brand infolge eines Kurzschlusses in der Elektroverteilung des Förderbandes unter dem Siloturm simuliert.

Die Einsatzkräfte arbeiteten die verschiedenen Einsatzabschnitte koordiniert ab. Während ein Hilfeleistungslöschfahrzeug in Zusammenarbeit mit der Drehleiter aus Winnenden die Rettung der eingeklemmten Person am Siloturm übernahm, führte ein weiteres Fahrzeug die technische Rettung unter dem Baufahrzeug durch. Parallel dazu wurde durch eine weitere Einheit die Brandbekämpfung an der Elektroverteilung sowie die Sicherung der umliegenden Bereiche durchgeführt. Zur Sicherstellung der Wasserversorgung wurde ein Pendelverkehr eingerichtet.

Auch das Deutsche Rote Kreuz Winnenden war eingebunden und übernahm die Versorgung und Betreuung der verletzten Personen.

Ziel der Übung war insbesondere die Verbesserung der Zusammenarbeit und Koordination zwischen den Führungskräften, den einzelnen Einsatzabschnitten sowie mit den externen Kräften aus Winnenden. Die Übung verlief erfolgreich und zeigte einmal mehr die Leistungsfähigkeit und das gute Zusammenspiel der beteiligten Organisationen.

Ein besonderer Dank gilt den Einsatzkräften aus Winnenden sowie dem Deutschen Roten Kreuz für die hervorragende und kameradschaftliche Zusammenarbeit.

 

Alarmierung: 11.04.2026 16:10 Uhr

Einsatzart: Technische Hilfeleistung / Brand

Einsatzort: Hößlinswart / Sandwerk

Mannschaft: 32 Abgerückt,

Einsatzdauer: 1,5 h

Alarmierte Abteilungen: Süd, Nord

Weitere Einsatzkräfte: Feuerwehr Winnenden, DRK Winnenden

Eingesetzte Fahrzeuge:

Berglen 2/43, 2/42, 2/11, 1/46, 1/42

Winnenden: Drehleiter 3/33,

DRK: 4 Notfallkrankenwagen mit 9 Personen